Pilgerwagen

Ein Pilgerwagen ist ein Lösungsansatz, wie man trotz Rückenproblemen den Jakobsweg bewältigen kann.

Zwar bin ich der Überzeugung, dass man die meisten Rückenprobleme durch intensives Rückentraining in den Griff bekommen kann.

Aber eine Pilgerwanderung mit einem schweren Rucksack ist unbestritten eine schwere Belastung für den Rücken. Außerdem dauert es geraume Zeit, bis sich das Rückentraining so weit auswirkt, dass man völlig beschwerdefrei ist. Und dann gibt es immer noch einige Rückenpatienten, bei denen das beste Rückentraining nicht ausreicht, um einen schweren Rucksack wochenlang beschwerdefrei tragen zu können.

Daher ist die Idee eines Pilgerwagens durchaus sinnvoll.

Ein Pilgerwagen ist im Prinzip ähnlich wie ein Fahrradanhänger, mit dem man sein Gepäck transportiert.

Im Detail ist ein Pilgerwagen auf die speziellen Bedürfnisse des Gehens eingerichtet.

Gute Pilgerwagen lassen sich mithilfe eines Hüftgeschirrs an den Körper schnallen und so ohne Hilfe der Hände ziehen. Damit der Wagen auf Bergab-Strecken nicht hart auf den Pilger stößt, eignet sich ein extra Gurt am Wagen, der bei Bedarf auf die Hüfte stößt und den Wagen bremst.

Ein Pilgerwagen sollte zwar möglichst leicht sein, aber er muss auch stabil sein, und ausreichend breite Räder haben, um unebene Strecken bewältigen zu können. Am besten kann man den Wagen schnell zusammenklappen, sodass er tragbar ist, damit man auf besonders schwierigen Teilstrecken den Rucksack schultern und den Wagen tragen kann.

Bisher haben sich Pilgerwagen noch nicht so durchgesetzt, dass man im Handel eine breite Auswahl zur Verfügung hat. Viele Pilgerwagen werden auch heute noch selbst gebaut, häufig auf der Basis von Fahrrad-Anhängern.











































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